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EnduRoMania wurde 1995 als eine non-profit
Veranstaltung zur Förderung des
Tourismus in Westrumänien konzipiert
und bisher 10 mal mit Erfolg durchgeführt.
Der Urgedanke war, einen Nachteil Rumäniens
- die fehlende Infrastruktur - in eine
touristische Attraktion umzuwandeln.
Durch Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen,
konnte 1995 ein Wirtschaftsförderungsprojekt
umgesetzt werden. Dieses Projekt hat
Endurofahren als Start für die Entwicklung
des Sport- und Aktivtourismus in Südwestrumänien
benutzt. Durch EnduRoMania ist ein Netzwerk
von Pensionen auf dem Lande entstanden,
welches nicht nur den Endurofahrern,
sondern allen Nischentourismusliebhabern überhaupt
die traditionelle rumänische Gastfreundschaft
und die unberührte Natur näher
bringt.
Durch EnduRoMania haben sich etliche „landwirtschaft-touristische" Unternehmen
etabliert, die sonst nicht oder erst
in vielen Jahren diesen Status erreicht
hätten ein gutes Beispiel dafür
ist Wittmanns Hütte/Rusca-Teregova,
wo wir untergebracht waren.
Von diesem
herrlichen und gastfreundlichen Stützpunkt
des „Professors“ (Herr
Wittmann) sind wir mit unserer Gruppe über
eine Woche im Mai 04 zu Gast gewesen
und konnten in vollen Zügen Endurofahren
vom Feinsten genießen.
Täglich
wurden Ausfahrten in Gruppen durchgeführt
und unterschiedlichstes Gelände
erobert; eine Art Orientierungsfahrt
für
Endurowanderer, bei der das Kennenlernen
von Land aber auch der Leute im Vordergrund
steht. Der Schwierigkeitsgrad der Strecken
wie auch das Tagespensum wurden von uns
nach Lust und Laune frei gewählt.
Es gibt alles, von gut erhaltenen Schotterstraßen,
Lehmabfahrten mit Wannen die bis zum
halben Motor reichend, Flussdurchfahrten
bis zu sehr steilen und steinigen Bergwegen,
die bis zu den schneebedeckten Berggipfeln
führen. Fahrkönnen , Kondition
und Verletzungen sind der einzig limitierende
Faktor. Materialmäßig gibt’s
bei den „Orangen“ ohnehin
nichts auszusetzen. Dem Abenteuergeist
sind kaum Grenzen gesetzt und so manch
unpassierbares Hindernis konnte nur mit
gemeinsamer Hilfe bewältigt werden.
So
kann man in dieser Ecke Rumäniens
unbefestigte Flächen mit bis zu
8000 qkm befahren. Dank gutem Kartenmaterial
aber auch dank der Satellitennavigationstechnologie
war es möglich entlegendste Gebiet
anzusteuern. Manchmal konnte jedoch der
Heimweg nach Ausfall von GPS und längerem
Kartenstudium erst zu später Abendstunde
gefunden werden. Das abendliche Bier
und die ohnehin hervorragende heimische
Kost haben dann umso besser geschmeckt.
Am Tage der Abfahrt waren sich alle
einig wir kommen wieder in „Wittmanns
Hütte“ und werden die Gastfreundschaft
und die gute Küche nach ausgiebigen
Endurofahrten erneut genießen.
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