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Im kleinen Kreis mit Teilnehmern aus Deutschland
und Österreich wurden die medizinischen
Themen, aber auch die praktischen Übungen
am Berg mit Erstversorgung und Bergungstechniken
bei Wintersportverletzungen ausgeführt.
Nicht nur die Schneeberichte vom gelungenen
traditionellen Snowboard - Opening, sondern
auch die Lust endlich wieder schneebedeckte
Berge von oben zu sehen hat uns veranlasst,
Lutz Badura von Top Snowboarding Kaunertal
einen Besuch abzustatten. Für jeden
begeisterten Freerider, egal ob Schifahrer
oder Snowboarder, eine bedeutende Adresse
in unseren Alpen.
Dank glückhafter Wetterlage und guter
Schneeverhältnisse war das Symposium
auch bezüglich der Outdoor - Aktivitäten
ein voller Erfolg.
Der hervorragenden Ortskenntnis von Lutz
Badura, er kennt wirklich jede Gletscherspalte,
verdanken wir das "Unternehmen Maverick".
Bereits beim Eintreffen in seiner Snowboardstation
hat er uns diese 43° steile Rinne
gezeigt und schmackhaft gemacht.
Seiner Aussage nach waren die Bedingungen
ideal und so starteten wir das "Unternehmen
Maverick".
Nach entsprechender Vorbereitung mit Lawinen-
und vor allem allgemeiner Schneekunde,
erstaunlich was es darüber zu wissen
gibt, sind wir mit den Schneeschuhen zu
dieser Rinne aufgestiegen. Die Schneeschuhe
und das gesamte Sicherheitsequipment (VSG-Gerät
immer am Körper und auf on, Rucksack
mit Erste Hilfe Set, Biwaksack, Trinksystem,
Lawinenschaufel, Sonde, etc.) kann man
in seiner Station ausleihen. Es empfehlen
sich für Snowboarder gut sitzende
feste Softboots, die man am besten mit
Soft-Step-In-Systemen fährt. Damit
hat man wesentlich mehr Fußkomfort
und kann beim Steilhangfahren die Kraft
besser aufs Board übertragen. Zusätzlich
können die Step-In -Systeme auch
für die Schneeschuhe verwendet werden,
das Gefummel mit den Ratschen und Riemen
entfällt somit. Teleskopstöcke
sind obligat um besser die Balance zu
halten.
Gute Kondition und Snowboardtechnik, Schwindelfreiheit
und Teamgeist sind Voraussetzung für
derlei Unternehmungen. Jeder muss sich
auf den anderen verlassen können,
Egoisten sind hier fehl am Platz und sollten
lieber zuhause vor dem Ofen bleiben.

Beachtlich und Respekt einflößend
der Einblick von oben in die Rinne und
erst recht die Einfahrt, von der es kein
Zurück mehr gibt. Als erster der
Meister, der uns eine wunderbare Line
vorgelegt hat. Dann kommt per Handy die
Anordnung von unten, wie wir die Schwünge
setzen sollen und ab geht's ins Vergnügen.
Die Abfahrt selbst wurde dann für
uns alle ein unvergessliches und wunderbares
Erlebnis und wenn man seine Line betrachtet
freut man sich über die eigene Handschrift
am Berg.
Einer nach dem anderen fährt natürlich
einzeln in die Rinne ein, die Emotionen
nach der Ausfahrt sind sehr beeindruckend.
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