19.11.2006
6.Etappe von Quarzazate nach Marakech
(350 km)
Mit etwas flauem Magen hocke ich mich wieder
aufs Moped und in zwei Gruppen geht’s
ab Richtung Marrakech. Ich schließe
mich der späteren „Girlietruppe“ an,
voran Kini.
Das Wetter im Süden verspricht
nichts Gutes und wir arbeiten uns Richtung
Norden über herrliche Bergstraßen
ins Atlasgebirge. Voran stürmt Kini
im Supermoto style und es macht mächtig
Spaß in der Spur des Meisters zu
surfen. Nach kurzer Mittagsrast und Verpflegung
nehmen wir Kurs Richtung Marrakech und
verlassen die Hauptroute um ein letztes
Mal offroad zu genießen. Über
herrliche Bergstraßen fahren wir
Richtung Zielpunkt und einige Umwege bescheren
uns eine gewisse Benzinknappheit. Meine
Kräfte gehen auch dem Ende zu und
so bin ich froh mit feuchtem Fleck im Tank
die nächste Ortschaft zu erreichen.
Dort tanken wir zum letzten Mal auf, stärken
uns und genießen die Stimmung der
Einheimischen am Markt.
Otto der „Offizier
und Kradfahrer“ ist bereits mächtig
in Wheelielaune und erfreut die marrokanische
Bevölkerung mit seinen Einlagen.
Motorradpflege
mittels Dampfstrahler wird dann noch ausgeführt,
damit die EXC,s einen guten Eindruck für
die kommende Tunesienrunde machen.
Beim
Eintreffen am Hotelparkplatz steht bereits
der Kini LKW und offensichtlich haben die
früher gestarteten Hardenduristen
die „Girlierunde“ gezogen und
nicht wir.
Wir sind mehr als happy alle
wieder wohlbehalten zu treffen und genießen
einige Bierchen im Freien. Unsere Gedanken
sind bei Inaki, der wie uns berichtet wurde,
wohlbehalten in Spanien angekommen ist
und versorgt wurde.
Dann heißt es
Koffer packen, denn unser Flieger geht
früh morgens und Kini + Team muss
ebenso früh raus Richtung Tunesien
zur nächsten Adventure Tour.
Wir genießen
ein herrliches Abendessen mit gutem Wein,
Visitenkarten machen die Runde, e-mail
Adressen werden ausgetauscht, Zigarren
geraucht und wir schmieden bereits Pläne
für das nächste Jahr.
Dank an
Klaus Kinigadner und seinem Super Team
für die tollen Tage in Marokko
Resümee:
Es war ein „ wüster Ritt“ in
einem wunderschönen Land, von dem
ich leider zu wenig gesehen habe.
You see I,ve been through the desert on
a horse with no name ...