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THE DESERT IS ORANGE !



Ankunft in Tunis, 31.10./1.11. 2002

 
Nach kurzem Zwischenstopp in Tunis und Nächtigung treffen wir in Djerba ein. Josef und "Panzerhanno", ein weiterer Reisegefährte aus Bayern und diesmal als LKW-Fahrer eingesetzt, begrüßen uns herzlich und schrauben noch am Auto bzw. treffen Vorbereitungen für den Trip.

Wir können es kaum erwarten unsere KTM's zum Leben zu erwecken und checken alles nochmals durch. Verlässlich ballern sie auf den ersten Knopfdruck. Wir nutzen die Zeit und erkunden Djerba um nochmals die Bereifung, die Übersetzung und vor allem die Vergaserabstimmung zu prüfen. Unsere Mopeds laufen super und Ruhe kehrt ein.

Lediglich ein kleiner aber schmerzhafter Ausrutscher mit dem Moped am Strand erinnert mich an die Worte Josefs, der uns vor vorzeitigem Ausfall durch übermütige Aktionen warnt: "Die Dünen müsst ihr sehen, deshalb seid ihr hergekommen."




Beim Abendessen treffen dann noch die restlichen Teilnehmer Christine & Peter, Mille Mike und Werner ein. Josef klebt die Karte von Tunesien an die Wand und wir besprechen gemeinsam den geplanten Trip. Dann werden die Notfallspäckchen mit Leuchtraketen, Erste Hilfezeug, Aludecken etc. an die Teilnehmer verteilt und die GPS-Koordinaten an unsere Geräte überspielt. Jörg ist bestens vorbereitet und hat zusätzlich noch Satellitenkarten auf seinem Organizer geladen, GPS hat er im Cockpit installiert. Das Abendessen, tunesische Küche, schmeckt uns allen sehr gut und das zusätzliche Bier beruhigt. Schön langsam baut sich eine gewisse Spannung auf, die durch die "Sandgeschichten" von Panzerhanno, Christine & Peter, bereits erfahrene Wüstenfüchse, geschürt werden.

Josef unser Guide strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und relativiert diese Erlebnisse auf seine sympathische Art. Etwas biermüde klappen wir in die Betten und am Zimmer gestehen wir uns eine gewisse Nervosität ein. Bei mir kommt zusätzlich das Gefühl der Unsicherheit auf, denn die Stiegen ins Zimmer hab ich kaum geschafft und Absteigen vom Motorrad kann ich nur zur rechten Seite, da ich mein Bein links nicht ausstrecken kann.