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Sport
und Gesundheit
Eine Studie der österreichischen Bundessportorganisation
im Auftrag des Bundesministeriums für
Soziale Sicherheit und Generationen erstellt
in Zusammenarbeit mit dem Institut
für Sportwissenschaften der Universität
Wien und dem Institut
Sicher Leben. |
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SPORT
UND GESUNDHEIT
nach den Daten der
Studie aus dem Jahr 1998:
Durch Sportausübung werden
jährlich
264 Mio. Euro
(~ 3,6 Mrd. ATS) in Österreich
eingespart:
• Nutzen
von Sportausübung
dadurch vermiedene
Krankheitsfolgekosten
566. Mio Euro (~ 7790
Mio. ATS)
• Kosten von Sportausübung
Sportunfallfolgen
302 Mio. Euro (~
4150 Mio. ATS)
• Inaktivität
der nicht sporttreibenden Österreicher
kostet pro Jahr 836 Mio
Euro (~11,5 Mrd ATS)
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“Fast
jeder zweite Österreicher ist übergewichtig,
ein Viertel der Kinder hierzulande
ist zu dick. Aus diesem Grund forderten
die Teilnehmer der Pressekonferenz "Mehr
Bewegung ins Gesundheitswesen", Ärztekammer-Präsident
Walter Dorner, Sportmediziner Norbert
Bachl und Staatssekretär Karl
Schweitzer, am Mittwoch, 26. Juli 2006,
die österreichische Bevölkerung
dazu auf, mehr Sport zu betreiben.
Dies würde auch zu einer erheblichen
Kostensenkung für die Behandlung
von Krankheiten führen, deren
Ursache mangelnde körperliche
Aktivität ist. “ |
Wieviel Sport braucht der Mensch, wozu Sport
treiben? |
Diese Frage ist besonders im 21. Jahrhundert
mit gesellschaftlichen Entwicklungen wie
Bewegungsmangel durch berufliche Situationen,
Fortbewegungsmittel (Motorisierung oder
auch "jeder fährt - keiner geht!")
sowie der allgemeinen Übergewichtigkeit
von großer Bedeutung. Sport wird damit
zum integralen Prinzip die Leistungsfähigkeit
bis ins hohe Alter zu erhalten.
50% aller Todesfälle sind verursacht
durch Herzkreislauferkrankungen. Die Risikofaktoren
Übergewicht, Bluthochdruck, Nikotingenuß
und Bewegungsmangel führen zu Arteriosklerose
und Herzinfarkt.
Durch die relative Inaktivität der
wenig oder gar nicht sportausübenden
Bevölkerungsgruppe verursachten Kosten
belaufen sich auf 11,5 Mrd. ATS pro Jahr.
Es gilt daher die Risikofaktoren einzuschränken
und durch ein gezieltes Ausdauertraining
den Herz-/Kreislauferkrankungen, wie auch
der Osteoporose im Alter, vorzubeugen.
Die Dosierung hat bereits Hippokrates (460
377 v. Christus), der Urvater aller
Ärzte, angegeben: "Der sicherste
Weg zur Gesundheit ist es, jedem Menschen
möglichst genau die Dosis an Nahrung
und Belastung zu verordnen , nicht zu viel
und nicht zu wenig."
Ein dem Alter angepasstes Bewegungstraining,
wie Wandern, Laufen,
Radfahren oder Schwimmen, ist daher von
großer Wichtigkeit. Drei Mal pro Woche
40 Minuten Ausdauertraining mit richtiger
Herzfrequenz erhält die 100%ige altersentsprechende
Leistungsfähigkeit. |
Sportverletzungen |
Die drei Sportarten Alpiner Skilauf, Fußball
und Radfahren verursachen mehr als 60% der
medizinischen Behandlungskosten. Oft ist
ungenügendes Ausdauer- und Krafttraining
die Ursache für diese Verletzungen.
Es gilt daher das Ausdauertraining nebst
technischer Schulung und Verbesserung der
Ausrüstung zu steigern, um Verletzungen
vorzubeugen.
Durch die Zunahme der sportartspezifischen
Verletzungen haben sowohl die Unfallchirurgie
wie auch die Orthopädie eigene Additivfächer
(Zusatzausbildungen wie Sport-Traumatologie
und Sport-Orthopädie) eingerichtet,
um diese Verletzungen auf höchstem
Niveau zu versorgen.
Erst durch diese Entwicklung ist es möglich
geworden, fachübergreifend Einigkeit
über die entsprechenden Behandlungsverfahren
zu erzielen. Die Gesellschaft
für Orthopädisch Traumatologische
Sportmedizin GOTS hat im deutschsprachigen
Europa diesbezüglich eine Vorreiterrolle
übernommen. Seit 15 Jahren werden in
zahlreichen Kongressen und Symposien die
Themenkreise der Sportverletzungen diskutiert
und Behandlungsrichtlinien erstellt.
So kam es mit Hilfe anderer chirurgischer
Gesellschaften nicht nur in der Gelenkschirurgie
mit Hilfe der Gelenksspiegelung (Arthroskopie)
sondern auch im Bereich der Versorgung von
Knochenbrüchen zu einem Siegeszug der
minimalinvasiven Operationstechniken. |
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