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Fachsymposium zum Thema
GOTS-Treffen 2005
 
   
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HANDGELENK

Handgelenkbrüche - Speichenbruch-Ellenbruch - Fractura radii - ulnae

Nahezu jedes Kind erleidet in seiner Jugend einen Speichenbruch. Durch Sturz nach vorne auf das gestreckte Handgelenk entsteht diese Verletzung. Bei Kindern oder Jugendlichen kommt es dabei oft zu sogenannten "Grünholzbrüchen".

Sportarten wie Inlineskaten oder Snowboarden weisen als klassische Anfängerverletzung diese Brüche auf. Die Behandlung dieser häufigsten Knochenbruchverletzung erfolgt nach exaktem Einrichten in örtlicher Betäubung bzw. bei Kindern in Kurznarkose im klassischen Gipsverband. Um dieser Verletzung vorzubeugen haben wir gemeinsam mit der Fa. Ziener einen Snowboardhandschuh entwickelt, der entsprechende Protektoren sogenannte "wrist guards" zum Schutze des Handgelenkes eingearbeitet hat.
 



"Skidaumen"- Riß des ulnaren Collateralbandes (LCU)

10% aller Verletzungen beim Skilaufen betreffen den "Skidaumen". Dieser Seitenbandriß im Daumengrundgelenk entsteht zumeist beim Sturz und abstützen auf dem Skistock.

Die Behandlung erfolgt bei Teileinrissen mittels entsprechender Kunststoffschienen - bzw.Gipsverband, bei vollständigen Rissen des Bandes mit Gelenksinstabilität sollte jedoch das Band operativ versorgt werden. Um dieser Verletzung vorzubeugen hat Dr. Guido Wahler aus Wien einen sogenannten "LCU-Protektor-Handschuh" entwickelt.
Dr. Wahler erteilt gerne weitere Informationen.

  Copyright Dr. Klaus Dann, 2006
Stand: 29.10.01